Überblick

Das Betreuungsprojekt und das Projekt Handschlag des Albert-Schweitzer-Familienwerks hält seit 1987 flächendeckend in Stadt und Landkreis Lüneburg ein Angebot für Jugendliche in Desintegrationslagen vor.

Mit der Ergänzung der Sozialen Gruppenarbeit und des Täter-Opfer-Ausgleichs durch die stationäre Unterbringungen als U-Haft-Vermeidung oder als Unterbringung nach KJHG, das Arbeitsprojekt "Jobwerk" und die Stuntschule "Showtime" ist eine Gesamtkonzeption zum Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen in der Kommune entstanden. Die Konzeption setzt die kriminologische und kriminalpolitische Diskussion in ein auf Verstehen und Verständigung gerichtetes Handlungskonzept um, das im Alltag der Jugendlichen angesiedelt ist.

Das Projekt ist sozialräumlich orientiert. Die Leistungsangebote des Betreuungsprojektes sind, ausgehend von den Stärken der Jugendlichen in deren Lebenswelt angesiedelt.

Die Angebote setzen auf Integration in Regelschulen, Ausbildung und Arbeit. Die Hilfen sind individuell ausgerichtet und durch Kontinuität im Beziehungsangebot geprägt.

Das Betreuungsprojekt hat seit vielen Jahren Erfahrung mit Jugendlichen und Heranwachsenden aus Desintegrationslagen.